Thermische Solaranlagen - was ist wichtig...

Über die Nutzung von Solarenergie hat sich vermutlich jeder schon einmal Gedanken gemacht.

Aber wie erkennt man unter der Vielzahl von Systemen eine gute Anlage?

Wir meinen, es kommt vor allem auf 3 Dinge an:


Solaranlage 62m²
Solaranlage 62m²

1. Auf die Leistungsfähigkeit der Anlage:

Die Leistungsfähigkeit einer Solaranlage ist abhängig von der Wärmedämmung des Kollektors, der Beschichtung des Solarabsorbers (das ist das Teil das die Sonnenstrahlen "einfängt"), der Verrohrung und der Speichertechnik.

Nur die optimale Abstimmung der verschiedenen Baugruppen aufeinander garantiert eine optimale Funktion. Besonders bei größeren Anlage ist eine gute Planung und Auslegung unumgänglich.

Röhrenkollektoren haben einen etwas höheren Wirkungsgrad als Flachkollektoren, der sich besonders in der kalten Jahreszeit bemerkbar macht.

Wir empfehlen im Sinne des bestmöglichen Preis-Leistungs-Verhältnisses hochwertige Flachkollektoren als Indachlösung. Durch den Einbau in das Dach minimieren sich die Auskühlungsverluste durch den Wind und man spart an diesen Stellen das sonst notwendige Bedachungsmaterial. 

Natürlich gibt es besondere Einsatzsituationen, in denen die Vakuumröhre die bessere Wahl darstellt. Dieses sollte ein Fachmann vor Ort prüfen.

Gern übernehmen wir dass für Sie!


2. Auf die 100%-ige Dichtheit des Kollektors und der Dachintegration

Was nützt der beste Solarkollektor, wenn er gegen eindringendes Wasser nicht sicher abgedichtet ist? Wie bekannt ist, verliert eine feuchte Dämmung fast vollständig ihre guten Wärmedämmeigenschaften. Genau dass passiert auch mit der Dämmung des Solarkollektors bei Wassereintritt. Er verliert einen Großteil seiner Leistungsfähigkeit.

Kennen Sie auch Anlagen die viel länger beschlagen sind als andere? Meist ist dass ein eindeutiges Indiz für eine schlechte Abdichtung und Feuchteeintritt!

Genau so wichtig ist die Abdichtung zur Dachhaut. Eine solide Dacheindeckung sollte mindestens 30-40 Jahre funktionsfähig sein. Eine gute Kollektoranlage sollte also mindestens genau so lange diese Funktion erfüllen. Dafür bedarf es geeigneter Materialien und Techniken.

Egal ob als Aufdach- oder als Indachanlage, auf die wasserdichte Montage kommt es an!

Silikon, "die gute Fee des Klempners" hat hier als Dichtungsmaterial genau so wenig zu suchen wie Schrauben oder Nägel, die durch wasserführende Blechabdeckungen geschraubt werden.


3. Auf effektive und verlustarme Speichertechnik:

Moderne Energiespeicher besitzen mehrere Qualitäsmerkmale.

Sie haben eine ausgezeichnete Wärmedämmung (die auch vor Ort, wie man an den Bildern sieht, hergestellt werden kann). Nur so lassen sich solare Energiemengen über längere Zeit speichern.

Die notwendigen Aggregate wie Wärmetauscher u.ä. sollten in die Wärmedämmung einbezogen werden. Es hat sich bewährt, diese Teile zur Warmwasserbereitung oder für die Einspeisung der Solarenergie direkt im Inneren des Puffers zu installieren. So erreicht man maximale Leistung und gleichzeitig minimale Wärmeverluste.

Ein Schichtladesystem sogt dafür das auch kurze Sonnenzeiten z.B. bei wechselhafter Witterung nutzbringend verwertet werden.

1-2 Stunden Sonnenschein kann durchaus ausreichen um den täglichen Warmwasserbedarf einer 4-köpfigen Famlie sicherzustellen.

Moderne Speicher sind unanfällig gegen Verkalkung und und bieten eine legionellenfreie, leistungsfähige Warmwasserbereitung im Durchflußverfahren. Sie sind in der Lage, bei ausreichender Dimensionierung die Warmwasser- und Wärmeversorgung des Hauses vollständig zu gewährleisten. In der Übergangszeit sogar über mehrere Tage!

 

Pufferspeicher mit bauseitiger Isolation
Ein und die selbe Pufferanlage
vor,
während
und nach der bauseitigen Wärmedämmung

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